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Dokumentation: 130 Jahre Naemi-Wilke-Stift Guben - Oberurseler Heft 48 erschienen.
Auf kaum einem Gebiet sind Kirche und Gesellschaft heute so intensiv miteinander verzahnt wie auf dem Feld der Diakonie. Wo die Sorge für den Menschen sichtbar und fühlbar wird, wird Kirche in besonderer Weise wahrgenommen. Andersherum gilt für die Kirche, dass Mission ohne Diakonie heute nicht denkbar ist. Das Zeugnis des Glaubens geschieht in Wort und Tat. Besonders sichtbar wird dies an diakonischen Einrichtungen mit erkennbarer kirchlicher Prägung. In der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche findet sich u.a. das Naemi-Wilke-Stift in Guben, das 2008 auf eine 130jährige Geschichte zurückblicken konnte. Dieses Jubiläum ist vielfältig begangen worden, was jetzt die neueste Veröffentlichung aus der Reihe Oberurseler Hefte dokumentiert. Das Heft 48 mit dem Titel „130 Jahre Naemi-Wilke-Stift Guben. Krankenhaus und lutherische Diakonissen-Anstalt. Kirchliche Stiftung der SELK" versammelt unterschiedliche Beiträge zu diesem Festjahr von Barbara Hauschildt, Stefan Süß, Hans-Jörg Voigt, Winfried Alber, Gottfried Hain, Michael Otto und Evelyn Möller. Der christliche Grundgedanke der Diakonie und ihre Verknüpfung mit der Gesellschaft werden dabei noch einmal anhand des Stifts reflektiert, das viel mehr ist als nur ein Krankenhaus: „Krankenhaus, Kindertagesstätte, Diakoniesozialstation, Erziehungs- und Familienberatungsstelle mit Ehe- und Lebensberatung, einer Schule für Gesundheits- und Krankenpflegehilfe, mit Praxen für Logopädie und Ergotherapie sowie einem Medizinischen Gesundheitszentrum mit Arztpraxen sind heute Teil der Stiftung mit ca. 300 Mitarbeitenden" heißt es im Klappentext.
Das bebilderte Heft (80 Seiten), das von Rektor Pfr. Stefan Süß herausgegeben wird, kann für 5,80 Euro unter versand@lthh-oberursel.de bestellt werden.
Die Reihe Oberurseler Hefte umfasst Studien und Beiträge für Theologie und Gemeinde und wird von der Fakultät der Lutherischen Theologischen Hochschule in Oberursel herausgegeben.
